Veganuary klingt nach großer Veränderung, fühlt sich in der Realität aber eher an wie ein neugieriger Blick in eine neue Küche an. Keine Perfektion, kein Druck – einfach ausprobieren, worauf du Lust hast, und schauen, was sich in deinen Alltag integrieren lässt. Mit ein paar simplen Tricks wird der Januar schnell zu einer entspannten Entdeckungsreise voller neuer Lieblingsgerichte.
#1 Der sanfte Start ins vegane Abenteuer
Hey du, schön, dass du dich für den Veganuary interessierst! Keine Sorge: Du musst nicht von heute auf morgen zur perfekten Pflanzenköchin oder zum Hafermilch-Gourmet werden. Veganuary ist eher wie ein freundlicher Schubs in eine neue Richtung: Neugierig sein, ausprobieren, nicht stressen. Stell dir einfach vor, du öffnest im Januar eine Tür und schaust, was sich gut anfühlt.
Das offizielle Kochbuch zum Veganuary vom DK Verlag eignet sich besonders gut für den Einstieg. Hier erhältst du 1.000 leckere Rezepte samt ansprechender Bilder, bei denen dir garantiert schon vor dem Kochen das Wasser im Mund zusammenläuft.
#2 Einfachheit ist King (oder Queen)
Der wichtigste Tipp gleich vorneweg: Keep it simple. Viele glauben, vegan heißt sofort kompliziert. Aber ehrlich? Ein Chili sin Carne mit Linsen, ein cremiges Curry mit Kokosmilch oder Pasta mit einer schnellen Tomatensoße sind genauso easy wie immer – nur ohne tierische Zutaten. Wenn’s besonders bequem sein soll, schnapp dir vegane Tortellini, Ravioli oder fertige Bowls aus dem Supermarkt. So bleibst du motiviert und satt.
Richtig easy wird das Kochen mit Katy Beskows “Einfach vegan“, in dem du viele schnelle Rezepte mit nur fünf Zutaten für jeden Tag findest.
#3 Veganer Einstieg für Kinder – spielerisch und stressfrei
Wenn du Kinder hast, darf der vegane Einstieg vor allem eins sein: bunt, lecker und unkompliziert. Kinder müssen keine Ernährungsprofis werden, sie brauchen einfach Gerichte, die vertraut schmecken und Spaß machen. Denk an Klassiker wie Nudeln mit Tomatensoße, Kartoffelpüree mit Erbsen, vegane Pfannkuchen oder bunte Gemüse-Sticks mit Hummus.
Viele tierfreie Alternativen für Joghurt, Milch und Aufstriche lassen sich super unauffällig in den Alltag integrieren. Und am besten funktioniert's, wenn Kinder mitentscheiden dürfen: Lass sie Obst auswählen, neue Produkte aussuchen oder beim Kochen rühren – so fühlen sie sich beteiligt und neugierig statt überfordert. Wichtig ist nur, dass die Ernährung insgesamt ausgewogen bleibt und genug Energie liefert.
Lia Carluccis und Charoline Bauers „Das grüne Kochbuch für Kinder“ inspiriert mit kindgerecht aufbereitetem Wissen und Rezepten und zeigt, dass sich eine nachhaltige Esskultur lohnt – und noch dazu richtig bunt und lecker ist.
#4 Pflanzenpower im Supermarkt entdecken
Apropos Supermarkt: Schau dich mal in Ruhe durch das pflanzliche Sortiment. Die Auswahl ist 2025 riesig. Vegane Joghurtalternativen, Aufstriche, pflanzliche Milchsorten (Hafer ist immer ein guter Start!) und Ersatzprodukte wie vegane Nuggets oder Hack erleichtern die Umstellung total. Vieles davon schmeckt inzwischen so gut, dass du den Unterschied kaum merkst. Versprochen!
Mit dem Ratgeber „Hier & jetzt vegan“ des Starkochs Björn Moschinski lernst du außerdem, marktfrisch einzukaufen und saisonal zu kochen.
#5 Schritt für Schritt zum Erfolg
Versuch nicht, alles gleichzeitig umzubauen. Starte lieber mit einer Mahlzeit pro Tag, die vegan ist, zum Beispiel ein Porridge am Morgen, ein veganes Sandwich zu Mittag oder ein Gemüse-Wok zum Abendessen. Wenn das klappt, nimmst du nach und nach mehr Gerichte dazu. So bleibt die Umstellung entspannt und fühlt sich nicht an wie eine Challenge, sondern ein kleiner Alltagskniff.
Mit "Vegane Ernährung für Einsteiger" von Niko Rittenau und Sebastian Copien erhältst du das wichtigste Basiswissen zum Thema Veganismus und zahlreiche schnelle Rezepte für den Ernährungsumstieg.
#6 Neue Lieblingsrezepte – mit Spaßfaktor
Falls du gerne kochst, such dir ein bis zwei neue Lieblingsrezepte raus und spiele ein bisschen damit. Ein cremiges Kichererbsen-Curry mit Spinat? Vegane Pancakes am Wochenende? Oder eine Buddha Bowl mit Ofengemüse, Hummus und Quinoa? Wenn du Produkte brauchst, die Zeit sparen, können dir z.B. fertiger Hummus, marinierter Tofu oder vegane Mayo echt den Tag retten.
Das beliebte Kochbuch „Vegan Soulfood“ von Food-Bloggerin Bianca Zapatka versorgt dich mit 100 unfassbar leckeren Rezepten, die glücklich machen.
#7 Kleine Flops gehören dazu
Und klar, manchmal geht’s daneben. Die Soße war nicht dein Ding? Der vegane Käse schmeckt irgendwie … anders? Kein Problem! Jede*r Veganer*in hat seine oder ihre kleinen Flops erlebt. Mach dir eine mentale „Nope“-Liste und eine „Oh yes!“-Liste mit Produkten, die dir gefallen. Das ist total normal und hilft dir, deinen eigenen Weg zu finden.
#8 Perfekt unperfekt
Am Ende geht’s beim Veganuary nicht darum, perfekt zu sein, sondern darum, bewusst auszuprobieren und zu entdecken, was dir guttut. Vielleicht bleibt’s bei ein paar veganen Tagen pro Woche, vielleicht macht’s dir so viel Spaß, dass du länger dranbleibst.
Am wichtigsten ist, dass du Freude daran hast, Neues auszuprobieren und herauszufinden, was dir wirklich schmeckt und guttut. Egal wie – du tust etwas Gutes für dich, für Tiere und für die Umwelt. Und das feiern wir!









