Neues Jahr, alte Vorsätze? Warum wir unsere ambitionierten Pläne immer wieder vergessen – und wie wir uns dieses Mal selbst überraschen können. Mit kleinen Tricks und einer ordentlichen Portion Selbstliebe wird 2026 das Jahr, in dem wir uns nicht schon im Februar geschlagen geben müssen!
Es geht uns doch allen so: Silvester noch voller Tatendrang und große Pläne schmieden, aber im Februar ist von den guten Vorsätzen nur noch ein schlechtes Gewissen übrig. Keine Sorge, du bist in bester Gesellschaft! Die meisten von uns scheitern nicht aus Faulheit, sondern weil wir uns selbst mit unrealistischen Mammutprojekten überfordern. Die gute Nachricht: Mit ein bisschen Selbstironie, realistischen Mini-Zielen und der richtigen Portion Nachsicht mit dir selbst kann es dieses Jahr anders laufen.
#1 Mehr Bewegung in den Alltag bringen
Mehr Sport zu treiben, steht bei vielen ganz oben auf der Liste – und scheitert oft an zu hohen Erwartungen. Statt gleich einen strengen Trainingsplan zu machen, fang lieber klein an. Zehn Minuten Bewegung jeden Tag sind ein guter Start und lassen sich leicht einbauen. Morgens ein paar Dehnübungen, ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause oder etwas Gymnastik vor dem Abendessen – diese kleinen Aktivitäten summieren sich und werden mit der Zeit zur Gewohnheit. Wichtig ist, dass du etwas wählst, das dir Spaß macht, denn nur so bleibst du dabei.
Solche kleinen Änderungen nennen sich auch „Micro Habits“. Wenn du nach guten Impulsen zur Umsetzung suchst, können wir dir den Bestseller „Die 1%-Methode – Minimale Veränderung, maximale Wirkung“ empfehlen:
# 2 Gesünder essen ohne strenge Verbote
Nach den leckeren, aber oft schweren Festtagsmahlzeiten wollen viele ihre Ernährung umstellen. Doch strenge Diäten oder Verbote führen selten zum Erfolg. Besser ist ein ausgewogener Ansatz: Mehr Obst und Gemüse essen, Mahlzeiten planen und bewusst einkaufen.
Wenn du am Wochenende gesunde Snacks für die Woche vorbereitest, greifst du seltener zu Süßigkeiten oder Chips. Eine gute Regel ist: 80 % gesund essen, 20 % genießen, was schmeckt – ohne schlechtes Gewissen. So wird die Ernährungsumstellung nicht zur Qual, sondern zum neuen Normalzustand.
#3 Bessere Schlafgewohnheiten entwickeln
Guter Schlaf ist wichtig für unsere Gesundheit, wird aber oft vernachlässigt. Vor allem, weil wir uns oft nach etwas mehr Zeit zum Entspannen sehnen. Beides lässt sich mit einer festen Abendroutine verbinden: Gehe jeden Tag etwa zur gleichen Zeit ins Bett, schalte Handy und Fernseher 30 Minuten vorher aus und mache etwas Entspannendes wie Lesen oder leichte Dehnübungen. Mit diesen einfachen Maßnahmen wird guter Schlaf zur Gewohnheit und nicht zum Glücksfall.
Wenn du gerne ewig am Handy klebst, bist du nicht allein: Im Video erklärt meine Kollegin Anna, warum wir alle zu Revenge Bedtime Procrastination neigen:
#4 Weniger Zeit am Bildschirm verbringen
Viele von uns verbringen zu viel Zeit am Handy oder Computer und möchten das ändern. Statt komplett darauf zu verzichten, setze dir klare Grenzen: Bestimme Zeiten und Orte, an denen du dein Handy nicht nutzt, zum Beispiel beim Essen oder vor dem Schlafengehen. Die Einstellung von App-Limits auf dem Smartphone kann dir helfen, weniger zu scrollen.
Nutze die gewonnene Zeit für Dinge, die dir wirklich guttun – ein Buch lesen, mit jemandem reden oder einem Hobby nachgehen. So fühlst du dich nicht, als würdest du auf etwas verzichten, sondern als würdest du etwas Besseres dafür bekommen.
#5 Besser mit Geld umgehen
Beim Sparen scheitern wir oft, weil wir keinen klaren Plan haben. Ein einfacher Trick ist das automatische Sparen: Richte einen Dauerauftrag ein, der direkt nach dem Gehalt einen festen Betrag auf ein separates Konto überweist. So sparst du, bevor du das Geld ausgeben kannst.
Schreibe auf, wofür du Geld ausgibst – mit einem Haushaltsbuch oder einer App. Das zeigt dir, wo du sparen kannst. Auch kleine Beträge summieren sich über das Jahr zu einer ordentlichen Summe. Ein konkretes Sparziel, wie ein Urlaub oder ein neues Gerät, kann dich zusätzlich motivieren.
#6 Weniger Stress im Alltag haben
Weniger Stress zu haben ist ein guter Vorsatz, aber oft zu allgemein. Besser ist es, konkrete Entspannungsmomente in deinen Tag einzubauen: Mache kurze Atempausen zwischen Aufgaben, nimm dir bewusst Zeit für eine Tasse Tee oder gehe abends eine Runde um den Block. Was auch schnell viel hilft: täglich Vagusnerv-Übungen in den Alltag integrieren.
Lerne auch, öfter „Nein“ zu sagen, wenn dir alles zu viel wird. Du musst nicht jede Anfrage annehmen oder bei allem mitmachen. Wenn du deine Grenzen kennst und einhältst, hast du mehr Zeit für Dinge, die dir guttun und Kraft geben. Gute Strategien, wie du besser Nein sagen kannst, findest du hier bei uns.
#7 Mehr Zeit für Freunde und Familie nehmen
Mehr Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen ist ein wertvoller Vorsatz, der oft im Alltagsstress untergeht. Damit es nicht bei guten Absichten bleibt, mache konkrete Termine statt nur zu sagen: „Wir müssen uns mal treffen“. Feste Rituale wie ein monatliches Treffen oder wöchentliche Anrufe schaffen Verbindlichkeit. Auch Videoanrufe können wertvoll sein, wenn persönliche Treffen schwierig sind. Wichtig ist die Qualität der gemeinsamen Zeit – ein gutes Gespräch ist oft wertvoller als viele oberflächliche Kontakte. Diese bewusste Zeit mit Menschen, die dir wichtig sind, macht dich glücklicher und gibt dir Halt.
Auch mit der eigenen Familie und den Kids wünschen wir uns oft mehr Zeit. Eine schöne Idee ist es, feste Rituale einzuplanen, sei es der wöchentliche Spieleabend, das Sonntagsfrühstück oder jeden Freitag Pizza bestellen. So müssen eure festen Termine nicht mehr Zeit beanspruchen, fühlen sich aber nach viel mehr Quality Time an.
Kleine Schritte statt Perfektion: Der Schlüssel zum Erfolg
Der wichtigste Faktor für erfolgreiche Vorsätze ist nicht, alles perfekt zu machen, sondern dranzubleiben und flexibel zu sein. Veränderungen brauchen Zeit und passieren Schritt für Schritt. Wenn du mal einen Rückschlag hast, ist das kein Grund aufzugeben – passe deinen Plan an und mach weiter.
Kleine, regelmäßige Fortschritte summieren sich zu großen Veränderungen. Beginne mit einem einzigen, klaren Vorsatz statt mit mehreren gleichzeitig. Und denk daran: Jeder Tag ist eine neue Chance anzufangen – nicht nur der erste Januar. Happy New Year!










