Der Veganuary klingt erstmal nach großem Aufwand, aber gerade für Vielbeschäftigte kann er überraschend entspannend sein. Mit ein paar einfachen Tricks wird der Januar nicht zum Küchenmarathon, sondern zu einer Chance, neue Gewohnheiten ganz entspannt in den Alltag zu schleusen.
Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern darum, pflanzliche Optionen so unkompliziert wie möglich in den sowieso schon vollen Tag einzubauen. Und wer weiß: Manchmal reicht schon ein kleiner Wechsel, um sich rundum besser zu fühlen.
#1 Starte mit kleinen, realistischen Veränderungen
Du musst nicht sofort alles perfekt machen. Fang einfach damit an, kleine Dinge auszutauschen: Hafermilch statt Kuhmilch, vegane Aufstriche statt Wurst, pflanzliche Joghurts statt der üblichen Sorten. Diese Mini-Wechsel summieren sich schneller, als man denkt und du musst nicht extra Zeit investieren.
Und ganz ehrlich: Sobald du deine zwei, drei Lieblingsprodukte gefunden hast, läuft vieles wie von selbst. Nobody needs a full kitchen revolution.
Unkomplizierte Gerichte in weniger als 30 Minuten kannst du dir z.B. mit dem beliebten Kochbuch „Einfach schnell vegan“ von Anja Romaniszyn zaubern.
#2 Halte ein paar „Notfall-Vegan“-Snacks bereit
Für Vielbeschäftigte ist der Veganuary oft dann schwierig, wenn der Hunger plötzlich kommt. Pack dir deshalb ein paar vegane Snacks in Tasche oder Schreibtisch: Nüsse, Müsliriegel, Trockenfrüchte oder vegane Cracker. Das rettet dich vor dem „Ich greife jetzt einfach zum Erstbesten“-Moment. Auch ein paar schnelle Tiefkühloptionen zu Hause können Wunder wirken, wenn du abends keine Lust auf Kochen hast.
Wenn du erstmal ein paar Snacks ausprobieren willst, kannst du z.B. zur Kennenlernbox von Foodloose greifen.
#3 Meal Prep, aber in der Light-Version
Meal Prep muss nicht heißen, dass du Sonntag vier Stunden lang Reisportionen stapelst. Du kannst es dir ganz leicht machen: Koche doppelte Mengen deiner Lieblingsgerichte und friere die Hälfte ein. Mach eine große Portion Suppe, Pasta-Soße oder Curry – das sind echte Zeitwunder. So hast du an stressigen Tagen ein schnelles, warmes Essen, ohne lange überlegen zu müssen. Dein zukünftiges Ich wird dich lieben.
Besonders einfach klappt Meal-Prep mit praktischen Boxen z.B. von Vtopmart oder Sistema.
#4 Veganuary mit Kindern: Binde sie spielerisch ein
Mit Kindern kann der Veganuary sogar ziemlich lustig werden. Lass sie beim Einkaufen neue vegane Produkte aussuchen – Kinder sind Überraschungen gegenüber oft viel offener als Erwachsene. Oder kocht zusammen bunte Mahlzeiten, bei denen sie Gemüse schneiden, Bohnen abtropfen oder Zutaten probieren dürfen.
Viele Kinder finden es spannend, „wie echte Forscher“ neue Dinge zu testen. Und mal ehrlich: Wenn sie eine vegane Pizza mit extra viel Mais designen, fühlen sie sich wie kleine Küchenchefs.
Eine leckere Auswahl zum Testen liefert z.B. die Vegan Box mit elf süßen und deftigen Leckereien in liebevoll gestalteten Designs.
#5 Veganuary mit Kindern: Etabliert kleine Rituale
Kinder funktionieren super mit Ritualen, also macht vegane Momente zu etwas Schönem statt zu einer Belehrung. Vielleicht habt ihr einen „Veggie-Friday“, an dem Pizza, Wraps oder Nudeln kreativ vegan gestaltet werden. Oder ihr macht ein wöchentliches Dessert wie Schoko-Bananen-Eis aus gefrorenen Bananen – dauert fünf Minuten, ist mega lecker und fühlt sich überhaupt nicht nach Verzicht an. So wird Veganuary für Kids eher zu einem kleinen Abenteuer als zu einem „Muss“.
Lia Carluccis und Charoline Bauers „Das grüne Kochbuch für Kinder“ inspiriert mit kindgerecht aufbereitetem Wissen und Rezepten und zeigt, dass sich eine nachhaltige Esskultur lohnt – und noch dazu richtig bunt und lecker ist.
#6 Nutze Abkürzungen – Convenience ist dein Freund
Es gibt heute so viele vegane Convenience-Produkte, die wirklich gut schmecken und Zeit sparen. Vegane Tortellini, fertige Currys, Gemüsepfannen, Tiefkühl-Bowls oder pflanzliche Hackalternativen, die du einfach in die Pfanne wirfst – absolute Lebensretter für stressige Tage. Du musst nicht jeden Tag frisch kochen, um den Veganuary zu meistern. Manchmal ist „schnell, praktisch und lecker“ genau das Richtige.
Vegane Fertiggerichte gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Gut bewertet werden z.B. die Produkte von LOTAO und Little Lunch.
#7 Lass los, was perfekt sein sollte
Der Veganuary ist keine Prüfung und du bekommst keine Punktabzüge, wenn mal etwas nicht 100 % vegan war. Du machst das für dich, nicht für ein imaginäres Bewertungskomitee. Wenn du mal einen Tag wenig Zeit hattest oder dir unterwegs nichts Veganes über den Weg lief – shrug it off und mach einfach weiter.
Die wichtigste Regel: Sei nett zu dir selbst. Dann bleibt der Veganuary realistisch, leicht und langfristig sogar richtig schön.








