Weniger Termine, mehr Sofa, ein bisschen erlaubtes Chaos – und endlich Zeit, um nach dem ganzen Trubel und Termindruck als Familie runterzufahren. Genau dafür eignen sich diese fünf kleinen Rituale, die allen guttun und das Potenzial dazu haben, die Zeit Anfang Januar zu einer magischen werden zu lassen.
#1 Der tägliche Slow Start
Morgens nicht direkt im Action-Modus landen („Was ist heute geplant?“ oder „Wen besuchen wir als nächstes?“), sondern gemeinsam sanft in den Tag starten. Noch ein paar Minuten gemeinsam im Bett bleiben (es muss ja nicht geschlafen werden), lümmeln, Kaffee und Kakao ans Bett, leise Musik, im Schlafanzug mit den neuen Sachen spielen.
Das klingt simpel, aber tut so gut. Sich als Familie gemeinsam darüber bewusst werden: Das brauchen wir jetzt! Das kann ein echter Gamechanger für die ganze Familienstimmung sein.
#2 Familien-Reset-Spaziergang
Ein Spaziergang ohne Ziel, ohne Schrittzähler-Druck und ohne „Wir müssen jetzt raus“-Motivation. Nur frische Luft tanken, Gespräche führen, die einfach passieren dürfen, und vielleicht ein kleines gemeinsames Sammelspiel: Jedes Familienmitglied nennt die drei Dinge, die ihm in den letzten Tagen am besten gefallen haben.
Danach gibt's zu Hause Tee und heiße Schokolade. Ein schönes Ritual, um nach dem ganzen Feiertagschaos wieder als Einheit zusammenzufinden.
#3 Der Abend ohne Bildschirm
Eine gemeinsame Abendaktivität von 30 bis 60 Minuten, aber ganz ohne Bildschirm. Ganz ehrlich, nach all den Weihnachtsfilmen und der deeskalierenden Tablet- oder Smartphone-Zeit haben wir genug auf den Screen gestarrt. Stattdessen: Kerze anzünden, Puzzle, Lego, Bausteine oder ein Kartenspiel rausholen. Kein Performance-Druck, kein „Wir müssen dann und dann fertig werden“. Einfach ein Mini-Spiel-Space für euch, der sich angenehm unaufgeregt anfühlt und in dem ihr einfach Zeit habt, miteinander Zeit zu verbringen und herumzublödeln.
Und nach dem gemeinsamen Spiel ist Entspannung angesagt: 20 Minuten auf dem kleinen Akupressur-Kissen können richtig wohltuend und relaxend sein.
#4 Der gemütliche Jahresrückblick
Lockerer Sofa-Talk statt großer Vorsätze: Das funktioniert für Kinder und Erwachsene. Was lief in diesem Jahr richtig gut? Was hat Spaß gemacht? Was hat uns überrascht? Was wollen wir im neuen Jahr wiederholen oder öfter machen? Das Ganze aber eher wie ein warmes Gespräch aufziehen, nicht wie einen Pflicht-Workshop – gerne mit Snacks, Kuscheldecke und Fotoalbum vom letzten Sommerurlaub.
#5 Eine Runde Mini-Wellness
Nein, es geht nicht darum, schon wieder das nächste Abo im Yoga-Studio abzuschließen, sondern ums sich Zeit nehmen für ein kleines 10‑Minuten-Ritual, das entspannt und allen Spaß macht: eine kleine Handmassage, ein warmes Kirschkernkissen, eine kleine Tee-Runde oder ein gemeinsames (Fuß-)Bad. Sich Zeit nehmen für eine Runde Familien-Wellness. Nichts Abgehobenes und ihr müsst dafür auch nicht in die nächste Therme fahren. Hauptsache, es fühlt sich maximal cozy und nach „Wir tun uns was Gutes“ an.
Und vielleicht kommt dabei ja auch schon die geschenkte Duftkerze von der Arbeitskollegin oder das neue Badeschaum-Set vom Schwiegerpapa zum Einsatz?
Jahresanfang ganz in Ruhe
Am stärksten wirken die Tage im neuen Jahr, wenn wir ihnen nicht zu viel abverlangen. Kein weiteres Familienprogramm und auch kein „Jetzt müssen wir aber entspannen“. Einfach ein bisschen mehr Zeit und Muße zum Sein und weniger zum Tun.
Wenn wir unsere Müdigkeit und Erschöpfung nach den Feiertagen ernst nehmen, kann die Zeit Anfang des Jahres wirklich zu einer kleinen magischen Reset‑Zone werden: Wir merken wieder, was uns guttut, bauen wieder Nähe zueinander auf und sammeln (ganz leise) Energie für alles, was kommt. Kleine Rituale können dabei helfen, den Lärm und die Hektik der letzten Wochen auszublenden und Räume und Ruhe entstehen zu lassen. Oft merkt man erst dann, wie gut es tut, als Familie einfach mal langsam zu machen. Und ganz vielleicht können wir ein bisschen von dieser Langsamkeit ja ins neue Jahr mitnehmen.







