Ihr wollt 2026 raus, aber ohne Menschenmassen, Mondpreise und endlose Ansteh-Marathons? Perfekt. Gerade für Reisende zwischen 60 und 75 zählen oft: gute Erreichbarkeit, entspannte Tagesrouten, sicheres Gefühl, gutes Essen, Natur zum Durchatmen – und möglichst viel Urlaub fürs Geld. Hier kommen fünf Reiseziele, die (noch) nicht komplett überlaufen sind, aber richtig viel bieten. Wie wäre es denn mit folgenden Destinationen ...
Albanische Riviera: Mediterran wie Griechenland – nur entspannter
Albanien ist der Geheimtipp für alle, die das Mittelmeer-Gefühl lieben, aber die Preisexplosion in Italien, Kroatien oder Griechenland satt haben. Zwischen Himara, Dhermi und Ksamil warten türkisfarbene Buchten, kleine Tavernen und eine Küstenstraße mit Postkarten-Aussichten. In der Vorsaison wirkt alles wie „Sommer früher“: freundlich, überschaubar, authentisch – und oft deutlich günstiger als die Nachbarn.
Gemütliche Strandtage ohne Liegen-Wucher, Ausflüge in UNESCO-Städte wie Gjirokastra oder nach Butrint (antike Ruinen mitten im Grün), plus leichte Wanderungen mit Meerblick. Die beste Reisezeit sind Mai oder September/Anfang Oktober – dann ist es angenehm warm, aber deutlich ruhiger, und ihr habt mehr Platz an den Stränden.
Vipava-Tal (Slowenien): Toskana-Gefühl ohne Toskana-Preise
Wenn ihr Weinberge, kleine Dörfer, sanfte Hügel und richtig gutes Essen liebt, dann ist das Vipava-Tal ein Volltreffer. Slowenien ist ohnehin unterschätzt – und Vipava gilt als einer der stillen Stars: eine Region für Genießer, die lieber entspannt flanieren als „Sehenswürdigkeiten abhaken“. Das Klima ist mild, die Landschaft wirkt mediterran, und viele Höfe sind noch echte Familienbetriebe.
Weingüter, Verkostungen, gemütliche Rad- und Spazierwege, kleine Altstädte und Aussichtspunkte. Dazu kommt: Slowenien ist angenehm kompakt – ihr könnt ohne Stress Tagesausflüge nach Ljubljana, ans Meer oder in die Berge machen. Reist am besten von April bis Juni sowie September bis Oktober nach Slowenien – dann sind Temperaturen meist angenehm und die Region ist noch weit weg vom Massentourismus.
Pico (Azoren): Vulkaninsel für Naturfans – wild, grün, überraschend günstig
Die Azoren sind das Gegenprogramm zum überfüllten Mallorca – und Pico ist innerhalb der Azoren noch einmal die ruhige Alternative. Die portugiesische Insel ist geprägt vom majestätischen Vulkan Mount Pico, schwarzen Lavaküsten, grünen Weiden und kleinen Orten mit viel Gelassenheit. Ideal für Boomer, die gern Natur sehen, aber nicht Hardcore-Abenteuer brauchen: Man kann Pico ganz entspannt genießen – mit kurzen Wanderungen, Aussichtspunkten und großartigen Bootstouren.
Whale-Watching (die Saison ist lang), Lavahöhlen, Weinlandschaften (UNESCO-Kulturerbe) und spektakuläre Sonnenuntergänge am Atlantik. Hier empfehlen wir als Reisezeit Juni bis September – dann ist es am wärmsten und meist am trockensten; außerdem sind Wal- und Delfinbeobachtungen typischerweise von April bis Oktober besonders gut.
Gozo (Malta): Mediterranes Insel-Slowlife mit viel Kultur und wenig Trubel
Malta kennt jeder – aber Gozo, die kleine Schwesterinsel, bleibt für viele noch ein Blind Spot. Genau das macht sie so charmant: weniger hektisch, weniger verbaut, mehr „Insel-Alltag“. Ihr bekommt mediterrane Küsten, kleine Buchten, Kirchen, Dörfer und diese besondere Mischung aus Kultur, Natur und Meeresluft – ohne dass euch alle zwei Minuten eine Reisegruppe über den Weg rollt.
Spaziergänge an Klippen, Badebuchten wie Ramla Bay, kleine Fischerorte und historische Highlights wie die Zitadelle in Victoria sind nur einige Highlights. Gozo ist außerdem super, wenn ihr gern gemütlich unterwegs seid: kurze Wege, viele Cafés, viel Sonne. Im Juni sowie September/Oktober ist es meist warm, aber entspannter als in der Hochsaison.
Apulien (Italien), aber anders: Gargano & Inland statt Instagram-Hotspots
Ja, Italien ist teuer geworden – aber Apulien hat noch Ecken, die nicht komplett „durchviralisiert“ sind. Statt Polignano-Gedränge besucht ihr die Gargano-Halbinsel, kleine Orte im Inland und könnt stille Küstenabschnitte genießen. Hier bekommt ihr italienisches Lebensgefühl, Top-Küche, viel Natur (Pinien, Kalkfelsen, Meer) und diese herrliche Mischung aus Badetag + Kultur – ohne dauerhaftes Gedränge.
Günstige Unterkunft in Apulien finden
Begeistern werden euch schöne Altstädte, Aussichtspunkte, Bootsausflüge (z. B. zu Grotten), leichte Wanderungen im Gargano-Nationalpark, dazu Orecchiette & Meeresfrüchte in familiengeführten Trattorien. Die ideale Reisezeit sind Mai sowie September. Dann ist es angenehm warm, weniger voll und ihr profitiert von besseren Preise als im Juli/August.
Da waren sicherlich einige Urlaubshighlights für euch dabei. Wir wünschen euch ein grandioses Reisejahr 2026!






