Du liebst es, in der Adventszeit Plätzchen zu backen? Der perfekte Startzeitpunkt hängt davon ab, wie lange sich dein Gebäck frisch hält.
Vanillekipferl, Kokosmakronen, Nougattaler: Die Rezeptvielfalt für Weihnachtsgebäck kennt kaum Grenzen. Manche Backfans schwingen bereits im November das Nudelholz und stechen fleißig aus. Andere bevorzugen ofenfrische Plätzchen kurz vor den Feiertagen. Welcher Zeitpunkt passt am besten? Das verrät dir ein Blick auf die Haltbarkeit deiner Lieblingssorte.
Die Adventszeit bringt viel Vorfreude, aber manchmal auch ungeduldige Kinder mit sich. Diese fünf Ideen vertreiben spielerisch die Wartezeit bis Heiligabend:
Wann ist der beste Zeitpunkt, um Plätzchen zu backen?
Du entscheidest selbst, wann deine Weihnachtsbäckerei startet. Viele Menschen orientieren sich am Totensonntag, dem letzten Sonntag vor dem ersten Advent. Nach diesem stillen Gedenktag beginnt für sie die fröhliche Backzeit. Bedenke dabei: Manche Sorten entfalten ihr Aroma erst nach einigen Tagen Ruhezeit, andere schmecken direkt aus dem Ofen am köstlichsten.
Zahlreiche Familien haben den ersten Advent als festen Backtag etabliert. Eine zweite Backsession folgt meistens trotzdem noch, denn die erste Ladung verschwindet erfahrungsgemäß ziemlich schnell in hungrigen Mündern.
Makronen, Mürbeteig und Lebkuchen: So lange bleiben sie frisch
Du möchtest an Heiligabend saftige Plätzchen genießen? Dann richtest du dich am besten nach der Gebäckart.
- Mürbeteigplätzchen gehören zu den unkomplizierten Klassikern. Sie schmecken ofenfrisch genauso gut wie nach vier Wochen Lagerung. Lediglich die Konsistenz verändert sich mit der Zeit leicht.
- Makronen und andere Sorten mit Eischnee, Kokosraspeln oder gemahlenen Nüssen backst du am besten erst wenige Tage vor dem Fest. Nach spätestens zwei Wochen verlieren sie ihre Saftigkeit und werden hart.
- Zimtsterne brauchen etwa drei Tage Ruhezeit, um ihr volles Aroma zu entwickeln. Danach bleiben sie noch rund drei Wochen genießbar.
- Vanillekipferl bereitest du ebenfalls kurz vor den Feiertagen zu, damit sie perfekt zur festlichen Kaffeetafel passen.
- Lebkuchen und Christstollen verlangen nach Geduld: Starte bereits zwei Wochen vor dem Verzehr mit dem Backen. Das Gebäck reift in dieser Zeit nach und entwickelt seinen charakteristischen Geschmack. Bei richtiger Lagerung hält sich Lebkuchen sogar bis zu sechs Monate.
Tipp: Backe für kleine Kinder lieber ohne raffinierten Zucker. Die Verbraucherzentrale RLP zeigt dir passende Alternativen auf.
So bewahrst du Weihnachtskekse richtig auf
Lässt du die Plätzchen offen liegen, verlieren sie rasch an Geschmack und Qualität. Mit der richtigen Aufbewahrung bleiben sie dagegen wochen- oder sogar monatelang lecker.
- Sortiere dein abgekühltes Gebäck nach Sorten und fülle jede in ein separates, verschließbares Gefäß.
- Glasdosen, Metalldosen oder luftdichte Plastikbehälter eignen sich hervorragend.
- Stelle sie an einen trockenen Platz.
- Lege zwischen die einzelnen Lagen Back- oder Pergamentpapier. So verhinderst du, dass die Plätzchen aneinander kleben oder sich gegenseitig zerdrücken.
Luftdicht verpackt hast du wochenlang Freude an deinem selbstgebackenen Weihnachtsgebäck. Einer genussvollen Adventszeit mit köstlichen Keksen steht dann nichts mehr im Weg.


