Erkältung in der Schwangerschaft: Wohin jetzt am besten? Keine Sorge, du musst dich damit nicht allein herumschlagen. Bei einer Erkältung kannst du dich sowohl an deine Hausärztin als auch an deine Gynäkologin wenden. Diese einfachen Hinweise helfen dir, schneller zu entscheiden, wo du mit Babybauch und Schnupfnase am besten aufgehoben bist.
Schwanger und erkältet: Wann der Hausarzt gefragt ist
Mit gewöhnlichen Erkältungssymptomen kannst du in deiner Hausarztpraxis anrufen oder direkt in die Sprechstunde deiner Allgemein-Ärztin gehen. Sag am besten schon an der Anmeldung Bescheid, dass du schwanger bist, manchmal kannst du dann in einem separaten Wartezimmer sitzen. Meist wirst du auch schneller aufgerufen, wenn es dir nicht gut geht.
Gerade mit heruntergefahrenem Schwangerschafts-Immunsystem raten Ärzt*innen übrigens zur Maske, gerade wenn mehrere Patient*innen zusammen warten. Win-win-Situation: Das schützt dich und gleichzeitig die anderen.
Wann du mit Erkältung und Baby im Bauch besser zur Gynäkologin gehst
Hast du zusätzliche Beschwerden, die deine Schwangerschaft betreffen?
Hast du einen harten Bauch, wehenartige Schmerzen, Ausfluss oder leichte Blutungen, gehe besser direkt zu deiner Frauenärztin oder fahre außerhalb der Sprechzeiten in eine Klinik mit einer Gynäkologie-Ambulanz, falls du dir Sorgen machst. Auch in der Frauenarztpraxis gilt: Eine Maske schützt – in diesem Fall insbesondere an Krebs erkrankte Patient*innen und Schwangere.
Notfall? Notruf!
Fühlst du dich richtig schlecht, mit Schmerzen, Fieber und/ oder Kreislaufbeschwerden, Wehen oder Blutungen, fahre direkt ins Krankenhaus oder wähle die Notrufnummer 112.
Höre da ruhig auf dein Gefühl. Wir alle kennen diese Aussagen wie "Normalerweise wäre ich damit nicht in die Klinik gefahren, aber …". Und dann war das genau die richtige Entscheidung. In der Klinik kannst du im Notfall am umfassendsten behandelt werden.

