Eingekochte Äpfel wie bei Oma: So einfach gelingt dir der Herbstklassiker zum Naschen und Genießen.
Eingekochte Äpfel: So gelingen sie wie bei Oma
Eingekochte Äpfel wecken Kindheitserinnerungen. Wie bei Oma duftet es in der Küche süß und warm, und schon das Zuschauen beim Einkochen macht Freude. Der Trick liegt in der einfachen Zubereitung: Geduld beim Kochen, die richtigen Äpfel und ein bisschen Liebe – mehr brauchte Oma nicht. So werden die Äpfel weich, aromatisch und herrlich süß, genau wie damals.
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Einfaches Rezept für eingekochte Äpfel
Eingekochte Äpfel waren früher eine wunderbare Möglichkeit, die Ernte des Herbstes für den Winter haltbar zu machen. Oma nutzte einfache Zutaten und bewährte Techniken, um die Äpfel über Monate hinweg frisch zu halten.
Zutaten:
- 1 kg Äpfel
- Saft von ½ Zitrone
- 1 l Wasser
- Optional: 100 g Zucker
- Optional: Gewürze wie Zimt, Vanille oder Nelken
- Einmachgläser mit Deckeln (sterilisiert)
Zubereitung:
- Äpfel vorbereiten: Äpfel schälen, entkernen und in Stücke schneiden. Die Stücke in eine Schüssel mit Zitronenwasser legen, um eine Braunfärbung zu verhindern.
- Sud zubereiten: Die Äpfel abgießen und dabei das Zitronenwasser in einem Topf auffangen. Nach Bedarf Zucker und Gewürze dazugeben, zum Kochen bringen und für etwa fünf Minuten köcheln lassen.
- Gläser füllen: Die Apfelstücke in saubere und heiß ausgespülte Einmachgläser legen und mit dem warmen Sud bis kurz unter den Glasrand auffüllen. Mit Deckeln fest verschließen.
- Einkochen: Die verschlossenen Gläser in einen großen Topf stellen und bis unter den Deckelrand mit Wasser füllen. Das Wasser zum Kochen bringen und die Gläser etwa 30 Minuten einkochen lassen. Danach die Gläser vorsichtig herausnehmen und abkühlen lassen.
Wie lange sind eingekochte Äpfel haltbar?
Eingekochte Äpfel halten sich mehrere Monate bis zu einem Jahr, wenn sie richtig verschlossen und kühl gelagert werden. Dunkle Vorratskammern oder kühle Keller eignen sich am besten. Einmal geöffnet, sollten die Äpfel innerhalb weniger Tage im Kühlschrank verzehrt werden. So bleiben sie lecker, aromatisch und sicher zum Essen.
Omas Tipps für das perfekte Einkochen von Äpfeln
Oma hatte immer ein paar Tricks, damit die Äpfel besonders lecker werden.
- Die richtige Apfelsorte: Festere Äpfel wie Boskop, Elstar oder Jonagold eignen sich am besten. Sie behalten beim Kochen ihre Form und schmecken aromatisch.
- Zuckerfrei einkochen: Eingekochte Äpfel sind auch ohne Zucker haltbar und ein Spritzer Zitronensaft sorgt für Frische und schützt vor Braunfärbung.
- Gläser zum Einkochen: Schraubgläser funktionieren genauso gut wie Weckgläser. Wichtig: Die Gläser müssen sauber sein und sollten vor dem Befüllen kurz mit heißem Wasser ausgespült werden.
- Gläser richtig platzieren: Verschlossene Gläser in einen großen Topf stellen, der mit einem Küchentuch oder Gitter ausgelegt ist. So stehen die Gläser nicht direkt auf dem Topfboden und platzen nicht.
- Alternative Zubereitung: Statt Apfelspalten können auch Apfelkompott oder Apfelmus eingekocht werden. Für Kompott einfach die Apfelstücke vorher im Sud mitkochen lassen und für Apfelmus anschließend noch pürieren.
- Einkochen: Einkochen funktioniert sowohl in einem normalen großen Topf, in speziellen Einkochtöpfen oder im Einkochautomaten – letzteres hält die Temperatur besonders gleichmäßig.
Eingekochte Äpfel sind nicht nur praktisch, sondern bringen auch den Duft und Geschmack des Herbstes direkt ins Haus. Ob pur, als Kompott oder Apfelmus – sie lassen sich vielseitig verwenden. Ein Glas selbst eingekochter Äpfel ist zudem ein schönes Geschenk oder eine liebevolle Zugabe zum Frühstück oder Dessert.


