Disney ist für viele Familien die erste Wahl beim Filmabend – doch Netflix überrascht dieses Jahr mit einem Highlight, das keiner verpassen sollte.
Einen Film zu finden, der die ganze Familie begeistert, ist oft gar nicht so leicht – vor allem, wenn Altersunterschiede und unterschiedliche Interessen mitspielen. Doch Netflix hat im Sommer eine Lösung geliefert – „KPop Demon Hunters“: Ein echter Meilenstein, der nicht nur zum popkulturellen Phänomen und zum meistgestreamten Film Netflix' wurde, sondern sogar Disneys Kinohighlights wie „Lilo & Stitch“ und „Elio“ hinter sich lässt, wie ich finde.
Was dich in dem animierten Megahit von Netflix erwartet, zeigt dir der Trailer:
Darum geht es in „KPop Demon Hunters“
Die dreiköpfige Girlgroup HUNTR/X führt ein ungewöhnliches Doppelleben: Die Mädchen sind erfolgreiche K-Pop-Sängerinnen, doch hinter der Bühne kämpfen sie unbemerkt als Dämonenjägerinnen gegen dunkle Mächte. Ihr Ziel: der goldene Honmoon, um die Welt endgültig vor dem Bösen zu retten. Alles scheint nach Plan zu laufen – bis plötzlich die dämonische Boyband Saja Boys auftaucht und alles durcheinanderbringt.
Netflix' „KPop Demon Hunters“ ist nicht nur was für Kinder
„KPop Demon Hunters“ sieht auf den ersten Blick nach einem typischen Animationsfilm für Kids aus – doch er ist viel mehr. Mit jeder Menge Humor, Charme und überraschend viel Herz spricht der Film auch ein erwachsenes Publikum an. Themen wie Zugehörigkeit, Identität, Freundschaft und Liebe werden so erzählt, dass sie für alle nachvollziehbar sind – egal ob Grundschulkind, Teenie oder Elternteil auf dem Sofa.
Dennoch solltet ihr die Altersfreigabe beachten. Auf Netflix wurde die animierte Fantasy-Komödie „K-Pop Demon Hunters“ mit einer FSK ab 12 Jahren freigegeben. Dabei sollte man bedenken, dass in den rund 90 Minuten einige Szenen vorkommen, die jüngere Kinder verunsichern oder ängstigen könnten. Schließlich kämpfen die Hauptfiguren gegen Dämonen, auch wenn diese optisch eher harmlos wirken und das humorvolle Setting den Gruselfaktor stark abmildert.
Aus Erfahrung lässt sich allerdings sagen: Für Kinder ab etwa sechs Jahren ist der Film im Kontext eines familiären Filmabends in der Regel gut geeignet – vorausgesetzt, sie sind an fantasievolle Geschichten mit ein wenig Action gewöhnt.
Eine Animation, die überzeugt
Der Stil von „KPop Demon Hunters“ fällt sofort auf – und das im besten Sinne. Statt bis auf ins letzte Detail polierter Figuren setzt der Film auf einen Look, der eher an moderne Animationsserien erinnert: ein bisschen grob, leicht kantig und bewusst überzeichnet.
Das wirkt erfrischend anders – und tut dem Film keineswegs weh. Im Gegenteil: Die mitunter karikaturhafte Mimik und Gestik der Figuren bringt unfassbar viel Leben und Witz auf die Bildschirme. Mal charmant übertrieben, mal überraschend emotional. Und genau diese Mischung macht den Stil so unterhaltsam und besonders.
Nicht nur Gestik und Mimik machen die Begegnungen mit den Saja Boys und HUNTR/X zu einem Highlight – auch ihr Look trägt viel zur Wirkung bei. Der Kleidungsstil der Figuren orientiert sich deutlich an aktuellen Modetrends, wie man sie von K-Pop-Stars kennt, die längst auch in Europa Erfolge feiern.
Das verleiht den Charakteren eine besondere Nahbarkeit: Sie wirken nicht wie Figuren aus einer fernen Fantasiewelt, eher wie Menschen aus unserer Zeit – und genau das macht es so leicht, sich mit ihnen zu identifizieren.
Starke Frauenfiguren mit Vorbildfunktion

Bei „KPop Demon Hunters“ sind die Hauptcharaktere nicht nur hübsche Figuren. Rumi, Zoey und Mira sind stark, unabhängig und talentiert – jede auf ihre eigene Art. Sie sind selbstbewusst und profitieren von ihren unterschiedlichen Persönlichkeiten.
Der Film verliert sich dabei aber keineswegs in platte Stereotypen. Er zeichnet echte Charaktere mit Stärken, Schwächen und eigenen Wünschen. In „KPop Demon Hunters“ kämpfen sie also nicht nur gegen Dämonen, sondern auch gegen eigene Zweifel und den Erwartungsdruck einer schnelllebigen Gesellschaft – und zwar so, dass es das ganze Publikum versteht und nachvollziehen kann.
Musik, die im Ohr bleibt
In „K-Pop Demon Hunters“ wird gesungen und getanzt, was das Zeug hält, ohne aufdringlich zu wirken. Genau das verleiht dem Film seinen besonderen Charakter.
Die Lieder schmiegen sich perfekt in die Story ein und unterstreichen die Geschichte mit poppigen Rhythmen, die auch unabhängig vom Film funktionieren. Kein Wunder, dass viele der Tracks die internationalen Charts erobert haben. Einer davon wurde sogar zum Hit des Jahres gekürt – und das sagt einiges.
Von Kindern bis Erwachsenen – nach „K-Pop Demon Hunters“ hat fast jede*r mindestens einen Lieblingssong und einen Ohrwurm. Besonders das Lied „Sodapop“ bleibt im Kopf und geht so schnell nicht wieder raus. Aber das ist gar nicht schlimm: Die Songs machen gute Laune, spenden Mut und stecken voller Energie – Musik, die einfach Spaß macht, für Groß und Klein.
„K-Pop Demon Hunters“ sorgt für Gesprächsstoff
„K-Pop Demon Hunters“ ist kein Film, den man einfach nur schaut – man taucht ein, findet sich in den Figuren wieder und überlegt unweigerlich, zu wem man selbst am besten passt – egal ob Kind oder nicht. (Psst, für echte Fans gibt es hier auch jede Menge Geschenkideen zum Film.)
Kein Wunder also, dass der Animationshit nach einem Filmabend zu Gesprächen anregt: Welche Figur ist am coolsten oder mit wem kann man sich am meisten identifizieren? Auch die Songs bleiben häufig nicht unkommentiert: Welcher Track ist am besten? Sind die Lieder der Saja Boys besser oder die der HUNTR/X? Der perfekte Abschluss für einen unterhaltsamen Familienabend.
Genau das macht „K-Pop Demon Hunters“ zum besten Familienfilm 2025 für mich. Wenn ihr jetzt auch Lust bekommen habt, in den Erfolgshit reinzuschauen oder den perfekten Filmabend mit euren Liebsten plant, findet ihr die Geschichte rund um die Dämonenjägerinnen auf Netflix. Und wer ihn schon gesehen habt: Hier haben wir 6 Serien- und Filmhighlights, die du nach K-Pop Demon Hunters gesehen haben musst.


