Lichtdurchflutete Kirchenschiffe, schmuckvolle Spitzbögen und typisch nordische Backsteinarchitektur: Kennst du schon diese 5 gotischen Kirchen in Hamburg, deren Ursprünge auf das Mittelalter zurückgehen? Manche sind bis heute hervorragend erhalten, bei anderen lässt sich der gotische Ursprung nur noch erahnen.
#1 St. Johannes Kirche in Hamburg-Neuengamme
Am Stadtrand im Viertel Neuengamme liegt mit der Kirche St. Johannes eine der ältesten Kirchen der Hansestadt. Ihr Ursprung geht auf das 13. Jahrhundert zurück. Charakteristisch ist die Architektur im Stil der Backsteingotik. Vor allem an der äußeren Fassade lassen sich die gotischen Anfänge gut erkennen, während der Innenraum im 19. Jahrhundert im klassizistischen Stil umgebaut wurde. Die Kirche ist täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
#2 Bergstedter Kirche in Wandbek
Die Bergstedter Kirche wurde im 13. Jahrhundert als kleine Dorfkirche im frühgotischen Stil errichtet. Der Ursprung der Kirche ist romanisch, also im Vorgängerstil der Gotik erbaut. Ein gotischer Blickfang ist die nur noch von außen sichtbare Spitzbogentür an der Südseite. Der spätbarocke Innenraum ist vergleichsweise schlicht gehalten.
Besuche diese lediglich von Kerzenschein und Tageslicht erhellte Kirche am besten im Rahmen eines Gottesdienstes. Passende Hotels und Ferienwohnungen in ruhiger Hamburger Stadtrandlage für deinen Besuch der Hansestadt findest du bei booking.com.
#3 Alt-Rahlstedter Kirche in Rahlstedt
Die Ursprünge der Alt-Rahlstedter Kirche gehen auf das 13. Jahrhundert zurück. Der Saalbau ist norddeutsch-typisch aus Feldstein errichtet. Ebenso wie bei vielen weiteren Hamburger Kirchen erwartet dich ein architektonischer Stilmix mit einigen barocken Elementen wie dem Altaraufsatz aus dem späten 17. Jahrhundert.
Wirf auf jeden Fall einen Blick auf den Kirchturm aus Backstein und Fachwerk. Ebenso ein Blickfang ist das farbige Spitzbogen-Glasfenster mit einer Darstellung der „Stillung des Seesturms“. Besuche die Kirche jeden Sonntag bei einem Gottesdienst oder nimm für eine Erkundung an einer Führung teil.
#4 Ehemalige Hauptkirche St. Nikolai
Am Hamburger Hopfenmarkt steht mit der Ehemaligen Hauptkirche St. Nikolai eine ganz besondere Kirche, die in gotischer Zeit als dreischiffige Backsteinkirche errichtet wurde. Im 19. Jahrhundert fiel der Sakralbau einem Großfeuer zum Opfer. Mitte des 19. Jahrhunderts startete der Wiederaufbau im neugotischen Stil.
Nach Zerstörungen im 2. Weltkrieg ist in der Gegenwart nur noch der neugotische Turm erhalten. Er ist als Mahnmal St. Nikolai „den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft zwischen 1933 und 1945“ gewidmet. Besuche eine kleine Ausstellung zur Kirchengeschichte und fahre als Highlight mit dem Panoramalift zur Aussichtsplattform auf dem Turm herauf. Die Öffnungszeiten sind täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr.
#5 Hauptkirche St. Katharinen
Nahe der Speicherstadt kannst du St. Katharinen, eine der Hamburger Hauptkirchen, besichtigen. Ihr Bau im gotischen Stil begann Mitte des 13. Jahrhunderts. Original erhalten ist jedoch nur noch der Turmunterbau. Nach Zerstörungen im 2. Weltkrieg wurde St. Katharinen wieder aufgebaut, wobei der ursprüngliche Charakter mit Elementen wie Rundbogen mit Glasmosaiken im modernen Stil ergänzt wurde. Die Kirche ist täglich von 10:00 oder 11:00 Uhr (sonntags) bis 17:00 Uhr geöffnet.
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