Rehe kommen in deutschen Wäldern relativ oft vor. Trotzdem sieht man sie nur selten, denn die scheuen Tiere ziehen sich lieber ins Dickicht zurück, bevor Menschen ihnen zu nahe kommen.
Dabei haben Rehe einige spannende Geheimnisse, die du bestimmt noch nicht kanntest. Wir stellen dir einige von ihnen vor.
#1 Rehe sind keine weiblichen Hirsche
Das Reh gehört zwar zur Familie der Hirsche, genau wie Rothirsch, Damhirsch oder Elch, doch das sind alles verschiedene Tierarten. Sie unterscheiden sich optisch und in ihrer Lebensweise voneinander. Zum Beispiel haben Rehböcke ein viel kleineres und leichteres Geweih als männliche Rothirsche (Quelle: PETA).
#2 Rehe sind Einzelgänger
Anders als die geselligen Rothirsche sind Rehe Einzelgänger. Gruppen kann man nur im Winter beobachten. Auch Ricken mit ein oder zwei Rehkitzen bleiben lieber allein, um ihren Nachwuchs vor weiblichen Artgenossen zu schützen (Quelle: PETA).
#3 Das Geweih fällt jedes Jahr ab
Wenn Rehböcke mindestens ein Jahr alt sind, fällt ihr Geweih zum Jahresende ab und beginnt sofort neu zu wachsen. Im Frühjahr stirbt die nährende Basthaut ab und das Geweih wächst nicht weiter. Die Basthaut streift der Bock durch Fegen an Büschen und jungen Bäumen ab (Quelle: Deutsche Wildtierstiftung).
#4 Rehe bellen
Rehe bewegen sich zwar leise und vorsichtig. Doch wenn Gefahr droht, warnen sie ihre Artgenossen, indem sie laute Rufe ausstoßen, die wie Schreie klingen können. Während die weiblichen Tiere schrill fiepen, bellen Rehböcke laut (Quelle: PETA).
#5 Winterpause im Mutterleib
Wie der NABU erklärt, paaren sich Rehe im Juli, aber erst Ende November beginnt die embryonale Entwicklung. Die Kitze kommen im warmen und vegetationsreichen Mai auf die Welt, wenn die Überlebenschancen am größten sind. Leider warten dann andere Gefahren...
#6 Rehkitze verstecken sich in hohem Gras
Rehmütter verstecken ihre Jungen im Gras, wo sie nicht entdeckt werden. Mehrmals am Tag kommen sie zurück, um sie zu säugen. Bei Gefahr laufen die Kitze nicht weg, sondern ducken sich. Wird das Gras von einem Mähdrescher gemäht, endet das meist tragisch (Quelle: PETA).
#7 Wichtiger Teil des Ökosystems
Rehe sind wichtig für einen gesunden Wald. Mit ihren Hufen scharren sie den Waldboden auf, sodass Pflanzensamen besser anwachsen. Viele Vogelarten nutzen das ausgefallene Winterfell der Rehe für ihre Nester. Die Geweihe sind wegen des hohen Kalzium- und Phosphorgehalts bei Nagetieren beliebt (Quelle: Deutsche Wildtierstiftung).
Video: Trailer von „Die fantastische Reise des Dr. Dolittle“
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